EICMA 2019 – Welche Motorradneuheiten erwarten uns 2020

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Nahtlos präsentieren die großen Motorradmessen rund um dem Globus ihr Motorradneuheiten fürs kommende Jahr 2020. Die Tokyo Motor Show liegt hinter uns, während sich seit 7. November Motorrad-Enthusiasten auf der Mailänder EICMA 2019 nach den neuesten Fahrmaschinen umsehen können. Neben den japanischen Motorradherstellern gesellen sich die europäischen und amerikanischen Produzenten auf der EICMA 2019 dazu, die noch bis zum  10. November ihre Pforten geöffnet hat.

Das Fachpublikum hatte bereits seit Dienstag Gelegenheit sich in den Messehallen umzusehen. Wir stellen die wichtigsten Neuerscheinungen 2020 und der diesjährigen Mailänder Motorradmesse vor. Welche Premieren und Highlights euch erwarten, werden wir euch nicht vorenthalten. Mit dabei ist die heiß erwartete Honda Fireblade im überarbeiteten Modelljahr 2020, sowie eine Concept-Studie in Form der Honda CB4. Suzuki präsentiert erstmal seine neue DR-Big, äähhm… V-Strom 1050, die sich wohltuend von der bisherigen V-Strom abhebt. Brixton entfacht auf der EICMA 2019 ein wahres Neuheiten-Feuerwerk.  Und für alle, die schon ein Luxus-Auto in der Garage stehen haben, gibt es auf der EICMA 2019 noch eine richtig scharfe Fahrmaschine zu sehen.

Motorradtrends 2020 auf der EICMA 2019

Trend # 1: mehr elektronische Helferlein

Ein klarer Trend, der beim Rundgang durch die acht Messehallen auszumachen ist:  Motorräder werden zunehmend „elektronischer“. Immer mehr Modelle weisen außer dem gesetzlich vorgeschriebenen ABS eine wachsende Zahl an Fahrassistenzsystemen auf. In der Oberklasse, teils aber auch bereits in der Mittelklasse, kommt dabei eine Sechsachsen-Sensorbox zum Einsatz, wie ihn beispielsweise die brandneue Aprilia RS 660 hat.  Der Sechsachsensensor erfasst sämtliche Fahrzustände und bei Bedarf die nötigen elektronischen Regelungen zur Gewährleistung der Fahrstabilität einleitet.

Trend # 2: steigende Literleistungen

Trotz immer anspruchsvollerer Umweltauflagen finden die Motorradhersteller immer neue Wege, Motoren (noch) stärker zu machen und den Fahrspaß dank verbesserter Fahrwerke weiter zu steigern. Somit hat der Umweltschutz dem Motorrad-Absatz bislang nicht geschadet. Vielmehr zeigt sich auch auf der derzeit stattfindenden EICMA 2019 in Mailand, dass unbeeindruckt von der am Jahreswechsel für Neumodelle in Kraft tretenden EU5-Norm die Literleistungen einiger Triebwerke weiter steigen.

So sind auf der EICMA 2019 einige ultrastarke Motorräder erstmals zu sehen: Der 1100 Kubikzentimeter große V4-Motor der unverkleideten Ducati Streetfighter V4 leistet bei 201 Kilogramm Gewicht 153 kW/208 PS, der Einliter-Kompressormotor der ebenfalls unverkleideten Kawasaki Z H2 bringt es auf 154 kW/200 PS. Mit dem gleichen Kawasaki-Triebwerk ausgestattet ist auch die Bimota H2 Tesi mit Achsschenkellenkung – eine erste Geburt der Beteiligung Kawasakis an Bimota.

Soll die Speerspitze werden: Kawasaki Z H2
Soll die Speerspitze werden: Kawasaki Z H2 (Foto: Kawasaki)

Noch stärker ist das exakt 1.000 Kubikzentimeter große Vierzylinder-Reihentriebwerk in der neuen Honda CBR1000RR-R Fireblade: Das japanische Superbike leistet 217 PS, das Fahrzeuggewicht beträgt fahrfertig 202 Kilogramm. Kaum weniger leistet der Motor der für 2020 überarbeiteten Ducati Panigale V4S mit 157 kW/214 PS. Alle genannten Modelle sind für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen und entsprechen natürlich der neuen Euro5-Norm. Mehr dazu weiter unten im Beitrag.

Zu den besonders potenten Motorrädern zählt auch das „Muscle-Bike“ Triumph Rocket 3, dessen 2,5 Liter-Dreizylindermotor weniger wegen der Spitzenleistung von 123 kW/167 PS auffällt, sondern wegen seines Drehmoment-Spitzenwerts von 221 Newtonmetern. Angesichts dieser Leistungseskalation kommt das bisherige Spitzenmodell dieses Segments, die KTM 1290 Super Duke R, gehörig unter Druck. KTM scheint das geahnt zu haben und hat dieses Modell überarbeitet und auf 132 kW/180 PS gebracht.

Jenseits dieser technologischen Leuchttürme der auch rennsportlich engagierten Motorradhersteller gibt es aber zahllose Modelle, bei denen weder ein besonders niedriges Fahrzeuggewicht noch eine besonders hohe Motorleistung im Vordergrund stehen. Eine schicke sportliche Neuheit stellt beispielsweise die Aprilia RS 660 dar; ihr Zweizylinder-Reihenmotor leistet 74 kW/100 PS. Elektronisch ist dieses Modell voll auf der Höhe: Aprilia installiert sein gesamtes APRC-Programm inklusive Sechsachsen-Sensor, das aus dem Superbike RSV4 bekannt ist. Im Leistungsbereich der Aprilia RS 660 liegen auch zwei neue BMW-Mittelklassemodelle mit gemäßigt sportlichem Anspruch, der Roadster F 900 R und das Sports-Adventure-Bike F 900 XR.

Trend # 3: Gegenpol durch Retro-Bikes

Nach wie vor stark ausgeprägt ist aber auch ein Gegentrend zur immer stärker werdenden Elektronisierung in Form zurückhaltend motorisierter Retrobikes. Dazu ist die neue, dritte Variante der Kawasaki W800 zu zählen, deren Zweizylinder-Reihenmotor zum Zwecke des Ventiltriebs mit einer Königswelle ausgerüstet ist. Aber auch von Brixton kommen einige neue Modelle im klassischen Gewand.

Die W800 macht die Baureihe 2020 zum Trio
Die W800 macht die Baureihe 2020 zum Trio (Foto: Kawasaki)

Wenn nicht unbedingt Retro, so setzt Suzuki auf das Image einstiger Modelle. So modelt Suzuki seine sehr erfolgreiche Reiseenduro V-Strom um und gleicht sie optisch an die einstige DR Big 800 an; sie war Ende der 1980er Jahre Vorreiter der „Schnabeltier-Mode“ im Reiseenduro-Segment. Die Leistung des 1.037 Kubik großen V2-Motors beträgt jetzt 79 kW/107 PS, das fahrfertige Gewicht liegt bei 236 Kilogramm. Mehr dazu weiter unten.

Trend # 4: Das Angebot an Elektro-Motorrädern steigt

E-Mobilität liegt derzeit voll im Trend. Das zeigt aktuell eindrucksvoll die Motorradmesse EICMA ebenso wie die Tokyo Motorshow zuvor. In Mailand fällt die große Zahl neue E-Zweiräder auf. Treiber der Szene sind vor allem Newcomer und Rollerhersteller. Bei den etablierten Größen der Branche bleibt es vorläufig zumeist bei Ankündigungen. Dafür erfreuen einige Exoten mit zum Teil skurrilen Fahrzeugen. Wir werden hierzu gesondert berichten.

Der E-Scooter Peugeot e-Ludix ist in guter Gesellschaft auf der EICMA 2019
Der E-Scooter Peugeot e-Ludix ist in guter Gesellschaft auf der EICMA 2019 (Foto: Peugeot)

Die wichtigen Premieren auf der EICMA 2019

Honda Fireblade CBR1000RR-R erstarkt

Von Honda kommt die bereits von den Fans sehnsüchtig erwartete CBR1000RR-R, die Honda Fireblade für das Modelljahr 2020 rundum erneuerte und mit mehr Leistung und einem in vielen Details verbesserten Fahrwerk in die neue Saison schickt. Die Honda Fireblade hat sich seit der ersten Version im Jahr 1992 zu einem 1000er-Supersportmotorrad der Extraklasse entwickelt. Gleichermaßen lieferte sie auch die Basis für äußerst erfolgreiche Rennmaschinen – auf Rundkursen bis hin zu den Straßen der Isle of Man.

Die Honda CBR1000RR-R ist auch Basis für Rennmaschinen
Die Honda CBR1000RR-R ist auch Basis für Rennmaschinen (Foto: Honda)

Wichtigstes Highlight der neuen Honda Fireblade 2020 ist der komplett überarbeitete Vierzylinder-Reihenmotor. Dessen Leistung stieg signifikant auf 217 PS bei 14.500 U/min und das Drehmoment liegt nun bei 113 Newtonmeter (12.500 U/min). Dank neuer Ventilsteuerung und Titanpleuel sowie eines besseren Kühlmanagements verträgt das Einliter-Aggregat nun höhere Drehzahlen. Bei Vorgängermodell der Honda Fireblade leistete nur 192 PS und drehte bis maximal 13.000 Touren. Die Abgase entweichen künftig aus einer zusammen mit Akrapovic entwickelten Auspuffanlage mit Titan-Endschalldämpfer. Fahrfertig liegt das Gewicht der neuen Fireblade bei knapp über 200 Kilogramm. Fahrwerte wie auch Preise nannte Honda noch nicht.

Honda steigert die Leistung der neuen Fireblade auf 217 PS
Honda steigert die Leistung der neuen Fireblade auf 217 PS (Foto: Honda)

Neben dem Motor wurde auch das Fahrwerk der Honda CBR1000RR-R Fireblade 2020 tiefgreifend überarbeitet. Die neue Konstruktion soll in allen Bereichen mehr Steifigkeit bieten, außerdem kommt eine stabilere Hinterradschwinge zum Einsatz. Die neue Bremsanlage von Nissin mit radialen Vierkolben-Bremssättel am Vorderrad bietet ein zweistufiges ABS. Unter anderem wurden in die Verkleidung sogenannte Winglets eingelassen, die für mehr Abtrieb und damit ein bessere Fahrverhalten in Kurven sorgen sollen. Honda verspricht zudem Verbesserungen bei der Traktionskontrolle und der Launch Control. Außerdem gibt es eine Wheelie-Kontrolle.

Das CBR1000RR-R Cockpit
Das CBR1000RR-R Cockpit (Foto: Honda)

Zu den weiteren technischen Neuerungen der CBR1000RR-R gehören LED-Scheinwerfer und ein Smart-Key-System sowie ein individuell konfigurierbares Fünf-Zoll-Farbdisplay im Cockpit.

Das Farbdisplay der Honda Fireblade 2020 ist individuell konfigurierbar
Das Farbdisplay der Honda Fireblade 2020 ist individuell konfigurierbar (Foto: Honda)

Studie – Honda CB4

Zum fünften Mal in Folge präsentiert Honda auf der EICMA im Bereich „Design Studio“ etwas völlig Neues – in diesem Fall das mutige Konzept der Honda CB4. Die experimentelle Maschine, die unter dem Motto „Spaß an sieben Tagen in der Woche“ entwickelt wurde, kombiniert Elemente aus Sport und Touring mit einer gesunden Prise Crossover. Die CB4 ist ein Entwurf von Valerio Aiello und seinem Design-Team und soll laut Honda „bestehende Grenzen erkunden und erweitern“.

Wird als Konzeptstudie auf der EICMA 2019 gezeigt: Honda CB4
Wird als Konzeptstudie auf der EICMA 2019 gezeigt: Honda CB4 (Foto Honda)

Die Honda CB4 zeichnet sich durch dynamische und dennoch kompakte Linien aus. Entwickelt wurde die CB4 für den täglichen Einsatz auf städtischen Strecken, aber für den Spaß am Wochenende, wenn die kurvige Berge oder lange Strecken rufen.

Den Herzschlag erhält die CB4 von einem klassischen Vierzylinder-Reihenmotor. Wie auch dem Sport Neo Cafe Konzept beweißt Honda beim Design Mut, in dem Kraftstofftank und Verkleidung verschmelzen. Der Monitor im Cockpit ist vollständig einstellbar und in die Verkleidung integrierbar. Und der flache Scheinwerfer folgt der aktuellen Design-Sprache und verleiht dem Tagfahrlicht (DRL) eine aggressive Raffinesse. Ein wunderschöner Aluminium-Hilfsrahmen unterstützt das kurze, scharfe Heck.

Honda positioniert die CB4 für die Stadt als auch als Tourenbike
Honda positioniert die CB4 für die Stadt als auch als Tourenbike (Foto: Honda)

Aston Martin AMB 001 zum fürstlichen Preis

Aston Martin. Ja ihr habt richtig gelesen! Der Automobilhersteller Aston Martin will seine Modellpalette künftig nicht nur mit Hypercars und einem SUV erweitern, sondern bei den Motorrädern mitmischen. Auf der Zweiradmesse EICMA in Mailand feiert die Aston Martin AMB 001 ihre Weltpremiere, die ab Ende 2020 zu haben sein wird. Die Aston Martin AMB 001 ist auf 100 Exemplare streng limitiert und entstand in einer Kooperation mit dem in Frankreich wiederbelebten, einstigen englischen Motorradhersteller Brough Superior.

AMB 001 heißt das ab 2020 erhältliche Motorrad von Aston Martin und Brough Superior
AMB 001 heißt das ab 2020 erhältliche Motorrad von Aston Martin und Brough Superior (Foto: Aston Martin)

Technische Basis für die AMB 001 ist die Brough Superior SS 100. Doch anders als bei diesem klassisch gestylten Naked Bike sorgt beim Aston-Martin-Derivat eine aus Karbon gefertigte Verkleidung für einen futuristischen und zugleich bulligen Charakter. Letzteres findet auch eine Entsprechung im Antrieb: Der Einliter-V-88-Grad-Twin leistet 134 kW/180 PS. Fahrwerte für das nur 180 Kilogramm leichte Bike werden noch nicht genannt. Neben den Verkleidungsteilen sorgt unter anderem der Einsatz von Titanium und Aluminium für ein geringes Gewicht.

Die Auspuffanlage der AMB 001 versteckt sich hinter der unteren Verkleidung
Die Auspuffanlage der AMB 001 versteckt sich hinter der unteren Verkleidung (Foto: Aston Martin)

Aston Martin lässt sich das  AMB 001 fürstlich honorieren: 108.000 Euro soll das eigenwillige Motorrad kosten. Das Basismodell, die Brough Superior SS100, ist ab 63.000 Euro zu haben.

Die AMB 001 bietet unter anderem ein digitales Cockpit und einen schicken Ledersattel
Die AMB 001 bietet unter anderem ein digitales Cockpit und einen schicken Ledersattel (Foto: Aston Martin)

Suzuki V-Strom 1050 statt DR-Big

Um Suzuki ist es in jüngster Zeit recht still geworden, auf der Tokyo Motor Show 2019 hielt sich der japanische Motorradhersteller mit Premieren zurück. Das ändert sich nun auf der Mailänder Motorradmesse EICMA. Dort stellen die Japaner erstmals die neue V-Strom 1050 vor, die Erinnerungen an die DR Big wecken soll. Hier wurde im Vorfeld der EICMA 2019 viel (ver)spekuliert.  Aber die Neuerscheinung ist wirklich gelungen und frische Design tut der V-Strom gut.

Die neue Suzuki V-Strom 1050 erinnert an die DR-Big
Die neue Suzuki V-Strom 1050 erinnert an die DR-Big (Foto: Suzuki)

Suzuki hat das Adventure-Touring-Bike komplett überarbeitet und verpasste der V-Strom 1050 ein neues Design, das mit dem überarbeiteten „Schnabel“ stärker an die legendäre DR Big erinnert. Die neue Typenbezeichnung kommt außerdem der Hubraumwahrheit etwas näher als die Vorgängerin. Der Twin mit nach wie vor 1037 Kubikzentimetern Hubraum leistet in der überarbeiteten Euro-5-Version sieben PS mehr (108 PS) und soll einen besseren Drehmomentverlauf aufweisen. Die V-Strom erlaubt in Verbindung mit dem neuen Ride-By-Wire-System die Anwahl von drei verschiedenen Motorkennfeldern.

Die Suzuki V-Strom 1050 leistet ab 2020 sieben PS mehr
Die Suzuki V-Strom 1050 leistet ab 2020 sieben PS mehr (Foto: Suzuki)

Das Erscheinungsbild der Suzuki V-Strom 1050 kennzeichnen außerdem neue LED-Leuchten, ein geändertes Cockpit und eine überarbeitete Windschutzscheibe sowie bronzefarbene Elemente am Triebwerk. Die Markteinführung ist für Ende Februar geplant. Die Preise beginnen bei 12 790 Euro plus Nebenkosten und 14 190 Euro für die XT-Variante.

Die Suzuki V-Strom 1050 von oben
Die Suzuki V-Strom 1050 von oben (Foto: Suzuki)

Brixton ist auf der EICMA 2019 im Neuheitenfieber

Die erst vor drei Jahren von der österreichischen KSR-Gruppe aus der Taufe gehobene Marke Brixton stellt auf der EICMA 2019 ihre neue Crossfire-Baureihe vor. Nach den 125ern und 250ern kommen nun Zwei-Zylinder-Modelle mit 486 Kubikzentimetern Hubraum. Crossfire 500 und die Crossfire 500 X unterscheiden sich äußerlich nur marginal, wiegen 180 Kilogramm und leisten 48 PS (35 kW) bei 8500 Umdrehungen in der Minute. Das maximale Drehmoment von 43 Newtonmetern wird bei 6750 Touren erreicht.

Brixton Crossfire 500
Brixton Crossfire 500 (Foto: Auto-Medienportal/Brixton)

Der Verbrauch wird mit 4,8 Liter auf 100 Kilometer angegeben. Zur Ausstattung der Crossfire gehören unter anderem ABS, LED-Tagfahrlicht, Digitaltacho sowie eine Upside-down-Gabel und ein verstellbares Zentralfederbein für das Hinterrad. Ihren Namen beziehen die beiden Neuheiten aus der X-förmigen-Seitengestaltung des Tanks. Trotz einiger Retro-Elemente handelt es sich bei beiden Crossfire-Varianten um moderne Modelle. Optisch besonders reizvoll wirkt das schnörkellose, von Ballast befreite Heck. Die Linie störende Elemente wie Rücklicht oder Nummernschildhalterung befinden sich wie auch bei der Katana 2019 an einem Ausleger an der Hinterradschwinge. Die Markteinführung ist für das zweite Quartal nächsten Jahres geplant.

Dann freuen sich auch Fans klassischer Motorräder, denn Brixton bringt im gleichen Quartal auch die Rayburn 125 mit klassischen gefederten Einzelsitzen und einer Leder-Werkzeugtasche auf Kundenfang gehen.

Für Retro-Fans: Brixton Rayburn 125
Für Retro-Fans: Brixton Rayburn 125 (Foto: Auto-Medienportal/ Brixton)

Für nächsten Sommer kündigte Brixton außerdem ein Crossfire-Minibike namens XS sowie für die zweite Jahreshälfte 2020 eine modern gezeichnete Crossfire 125 mit dem ersten wassergekühlten Motor der Marke an. Weitere Neuheit in der ersten Jahreshälfte wird die Felsberg 125 XC im klassischen Enduro-Outfit der 70er- und 80er-Jahre sein. Sie basiert auf der BX 125 X und erinnert an Honda XL 125, Kawasaki KE 175, Yamaha XT 250 oder ähnliche Modelle von damals.

Erinnert an alte XT-Modelle - Brixton Felsberg 125 XC
Erinnert an alte XT-Modelle – Brixton Felsberg 125 XC (Foto: Auto-Medienportal/ Brixton)

Zudem verabschiedet sich Brixton von den bisherigen Modellnamen. Künftig gibt es die Felsberg (bisher: BX 125 X und Glanville 250 X), Sunray (BX 125 R) und Cromwell (BX 125 und Saxby 250). Sie sind Straßenbezeichnungen im Londoner Bezirk Brixton entlehnt.

Brixton Crossfire 125 WC
Brixton Crossfire 125 WC (Foto: Auto-Medienportal/ Brixton)

 

Weitere Vorstellungen folgen – stay tuned!

 

 

[Autoren: Mario Hommen, Jens Riedel, Jens Schultze]

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