Klassiker für die Sinne - Kawasaki W-Modellreihe

Kawasaki W 650

Der Stammbaum der Kawasaki W-Modelle reicht bis ins Jahr 1966 zurück, als Kawasaki die W1 der Öffentlichkeit präsentierte. Ausgestattet mit einem robusten und zuverlässigen 650-ccm-Motor mit 50 PS, war die W1 650 das erste großvolumige Viertakt-Bike des japanischen Motorradherstellers. Dieses Modell entwickelte sich zu einem wichtigen Meilenstein in der Firmengeschichte. Obwohl für den amerikanischen Markt gedacht, wurde die W1 wegen ihrer zu großen Ähnlichkeit zu britischen Parallel-Twin jener Tage belächelt und sorgte nicht für den Markterfolg, den sich Kawasaki mit der W1 erhoffte.

Die Kawasaki W650, die 1998 präsentiert wurde und 1999 auf den Markt kam, interpretierte die Linien und die Ingenieurskunst der originalen W1 neu und löste einen Trend zu Retro-Klassikern aus. In 2019 reiht sich die W650 bereits bei den Youngtimern ein.

Mit der steigenden Nachfrage nach klassischen Motorrädern präsentierte Kawasaki 2011 das letzte Mitglied der W-Modell Familie, die W800. Die Kawasaki W800 spiegelt die klassischen Werte einer „W“ wider und kombiniert sie mit aktueller Technik. Aufgrund neuer EU Richtlinien musste Kawasaki die letzte W Ende 2016 vom Markt nehmen. Inzwischen mehren sich aber Gerüchte, dass sie W800 – technisch überarbeitet – wieder aufgelegt wird. Schließlich will man das attraktive Marktsegment nicht nur Triumph und der Bonneville überlassen.

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