Grünes Mofa-Kennzeichen ab 1. März 2019 Pflicht

0

Wer auf seinem Mofa oder Moped noch mit einem blauen Versicherungskennzeichen von 2018 herumkurvt, macht sich ab Freitag strafbar. Denn ab dem 1. März 2019 sind grüne Mofa-Kennzeichen für Kleinkrafträder in 2019 verpflichtend. Die blauen Kennzeichen verlieren damit ihre Gültigkeit. Wer dennoch weiter mit einem alten Kennzeichen fährt, verliert nicht nur seinen Haftpflichtversicherungsschutz, sondern macht sich zudem strafbar.

Die neuen, grünen Mofa-Kennzeichen 2019 sind direkt bei den Kraftfahrtversicherern erhältlich. Anders als Autos müssen Mofas und Mopeds nicht bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden. Eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen sind für den Betrieb auf öffentlichen Straßen ausreichend. Die Farbe der jeweils bis Ende Februar gültigen Mofa-Kennzeichen kennzeichnen das jeweilige Jahr der Gültigkeit:

  • Schwarze Mofa-Kennzeichen stehen für die Jahre 2011, 2014, 2017
  • Blaue Mofa-Kennzeichen waren in den Jahren 2012, 2015 und 2018 gültig
  • Grüne Kennzeichen waren 2010, 2013 und 2016 dran und gelten wieder für 2019
Die Farbe der Wechselkennzeichen ist abhängig vom Jahr
Die Farbe der Wechselkennzeichen ist abhängig vom Jahr (Quelle: GDV)

Wo ein Mofa oder Moped versichert ist, lässt sich übrigens über die Buchstabenkombination des Kennzeichens leicht feststellen – die entsprechende Auskunft gibt es im Internet unter www.gdv-dl.de/mofakennzeichen.html oder telefonisch über den Zentralruf der Autoversicherer unter 0800/2502600.

Für welche Fahrzeuge gilt das Mofa-Kennzeichen?

Die sogenannten Mofa-Kennzeichen gelten nicht für solche, sondern sind auch für andere Kleinkrafträder mit Benzin- oder Elektro-Antrieb vorgeschrieben:

  1. Kleinkrafträder (Mofas und Mopeds) mit maximal 50 ccm Hubraum haben und maximal 45 km/h Höchstgeschwindigkeit.
  2. Mofas und Mopeds aus DDR-Produktion mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h, die bereits vor dem 01.03.1992 versichert waren.
  3. Quads und Trikes mit Leistungswerten wie unter Pkt 1.
  4. Elektro-Fahrräder über 25 km/h (mit einer Tretunterstützung bei Geschwindigkeiten) oder bis max. 45 km/h (bei einer tretunabhängigen Motorunterstützung).
  5. Segways mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h.
  6. E-Roller mit Betriebserlaubnis und maximal 45 Km/h Höchstgeschwindigkeit.
  7. Motorisierte Krankenfahrstühle

Leave A Reply