Mash X-Ride 650 im XT 500 Look anno 1976

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Mash legt mit der X-Ride 650 nach, die ab Juni 2020 erhältlich sein wird, und stellt der Dirt Track ein weiteres 650er-Modell zur Seite. Dass die Yamaha XT 500 von 1976 als Designvorlage diente, lässt sich meines Erachtens nur schwer von der Hand weisen.

Bei der Mash X-Ride 650 lässt die Yamaha XT500 grüßen
Bei der Mash X-Ride 650 lässt die Yamaha XT500 optisch grüßen (Foto: Mash, ampnet)

Die in Frankreich ansässige Motorradmarke versteht es gekonnt, leicht angestaubte Einzylinder-Technik und historische Stylings in neue, modernisierte Formen zu gießen. Seit kurzem bietet der Hersteller von vornehmlich kleinmotorigen Zweirädern mit der Dirt Track seine erste 650er an, welche im Sommer 2020 mit der nun auf dem Brüsseler Autosalon vorgestellten X-Ride ein Schwestermodell erhalten wird. Wie schon andere Mash-Modelle dürfte diese bei einigen Motorradfreunden Erinnerungen an alte Zeiten wecken.

Die Mash X-Ride 650 dürfte einige Retro-Fans ansprechen
Die Mash X-Ride 650 dürfte einige Retro-Fans ansprechen (Foto: Mash, ampnet)

Bei der X-Ride handelt es sich um ein Einzylinder-Naked-Bike, das optisch eine Brücke zu frühen Scrambler- und Enduro-Modelle schlägt. Besonders an die legendäre Ur-Enduro Yamaha XT 500 erinnert ihr Styling. Dafür verantwortlich sind die Grafik auf dem weißen 12-Liter-Tank sowie die goldfarben eloxierten Speichenfelgen. Und wie bei der XT 500 sorgt auch bei der X-Ride ein Single für Vortrieb. Der stammt allerdings von Honda, genauer gesagt von der Dominator 650. Mash hat für diesen die Fertigungslizenz.

Die Mash fährt auf kleineren 17 Zoll Rädern
Die Mash fährt auf kleineren 17 Zoll Rädern (Foto: Mash, ampnet)

In der X-Ride stellt der Motor 29 kW/40 PS und 46 Newtonmeter Drehmoment bereit. Die Kraft geht über ein manuelles Fünfganggetriebe per Kette an das mit einem 150er-Reifen bestückte Hinterrad. Fahrleistungen werden nicht genannt, angesichts der rund 160 Kilogramm Trockengewicht darf man aber munteren Vortrieb erwarten.

Der Einzylindermotor ist eine Honda-Lizenz und leistet 40 PS
Der Einzylindermotor ist eine Honda-Lizenz und leistet 40 PS (Foto: Mash, ampnet)

Bei den Fahrwerkskomponenten überwiegen klassische Zutaten wie Telegabel und Zweiarmschwinge mit Zentralfederbein. Vorne wird eine 32 Zentimeter große Scheibe und hinten eine mit 24 Zentimetern in Kombination mit ABS verwendet.

Trotz Retro-Optik bietet die X-Ride auch moderne Akzente. Auffällig sind kleine LED-Blinker sowie ein LED-Tagfahrlicht im Rundscheinwerfer. Ebenfalls setzen ein Unterbodenschutz, ein hochgelegtes Doppelendrohr der Auspuffanlage oder der zentrale Rundtacho mit einem analogen und digitalen Anzeigenmix Akzente.

Mash X-Ride 650 im XT 500 Look
Mash X-Ride 650 im XT 500 Look (Foto: Mash, ampnet)

Preise für die X-Ride hat Mash Deutschland noch nicht bekannt gegeben. Sie dürften sich aber auf dem Niveau der rund 5.900 Euro teuren Dirt Track 650 bewegen.

Mash X-Ride 650 kommt im Juni für 6000 Euro zu den Händlern
Mash X-Ride 650 kommt im Juni für 6000 Euro zu den Händlern (Foto: Mash, ampnet)

 

[Autor: Mario Hommen/SP-X]

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