Die Rallye Dakar - Abenteuer und Legende

Rallye Dakar 2018

Die Rallye Dakar zählt zu den härtesten Langstreckenrennen der Welt. Die Königin aller Rallyes ist ein Erlebnis für Wagemutige und eine knochenharte Schinderei, bei der Geschick, Ausdauer und Mut gefragt sind, um nach vielen Tausend Kilometern das Ziel zu erreichen. Die Rallye Dakar geht auf Thierry Sabine zurück, der sich 1977 mit seinem Motorrad in der libyschen Wüste verirrte und in letzter Minute gerettet wurde. Das „Sandmeer“ hatte ihn trotzdem in seinen Bann gezogen. Die Idee für eine Rallye, die in Europa startet, durch geheimnisvolle Wüsten führt und in Dakar endet, war geboren.

Trotz vieler Unfälle, von denen einige tödlich endeten, hat die Rallye Dakar bis heute nichts an ihrer Faszination verloren. 1979, im ersten Jahr der Wüstenrallye, stützten sich 170 wagemutige Fahrer ins Abenteuer der Rallye Paris-Dakar. Heute starten jeweils hunderte Fahrer in verschiedenen Fahrzeugkategorien und begeben sich auf die fast 9000 Kilometer lange Strecke der Rallye Dakar, die vor Jahren ihre Austragung auf den Südamerikanischen Kontinent verlagert hat, aber ihren Namen behielt. Eine Legende lebt!

Und, die Dakar ist im Gegensatz zu Rallye-Weltmeisterschaften, die meistens in mehreren Kurzprüfungen an einem langen Wochenende ausgetragen werden, eine echte Marathon-Veranstaltung. Denn die Teilnehmer sitzen jeden Tag auf ihren Dakar-Motorrädern oder in speziell dafür aufgebauten Autos und LKW’s. Nur ein Ruhetag unterbricht die Südamerika-Rallye, damit die Fahrer für die zweite Hälfte frische Kräfte sammeln können.

Die Teams der Werksfahrer kümmern sich nach erfolgreich absolvierten Zeitspecials um die Maschinen, für Privatfahrer ohne Werksunterstützung kommt hier eine zusätzliche Belastung zu. Wer spät im Biwak eintrifft und mit technischen Problemen zu kämpfen hat, kommt kaum in den Schlaf. Denn die eigene Maschine muss für die nächste Tagesetappe wieder fit gemacht werden.

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