Sinsheim zeigt ein Weltmeister-Motorrad – Honda CBR 1000 RR

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Das AUTO & TECHNIK MUSEUM SINSHEIM hat die Formel-1-Sammlung um ein rasantes Ausstellungsstück – das IDM-Superbike Honda CBR 1000 RR – erweitert. Kein geringerer als Formel-1-Legende Michael Schumacher startete auf diesem Motorrad für das Team Holzhauer Racing Promotion (HRP) aus Wittenberge im Rahmen eines Teamwettbewerbes in Oschersleben. „Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ein Autorennfahrer das Motorrad so schnell beherrscht“, so kommentierte Teamkollege Martin Bauer die Fahrkünste des Weltmeisters am 17. Mai 2008 gegenüber dem Nachrichtensender N24.

Die berühmte Speedweek in Oschersleben feierte 2008 ihr zehnjähriges Jubiläum. Aus gegebenem Anlass verkürzten die Organisatoren das Motorrad-Rennen erstmals von 24 auf acht Stunden. Als Überraschungsgast durften sich die Motorsport-Fans über eine Berühmtheit freuen: der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. Das AUTO & TECHNIK MUSEUM SINSHEIM ist stolz darauf, seinen Gästen das Superbike des damals 39-Jährigen zu präsentieren. Die knallrote Maschine mit einer Motorleistung von 190 PS hat ihren Platz zwischen den vierrädrigen Rennsport-Kollegen innerhalb der Formel-1-Ausstellung im Museum gefunden – doch mit ca. 164 kg deutlich leichter als die Ferraris, McLarens und Renaults.

Honda CBR 1000 RR Fireblade

Die Fireblade, wie auch die CBR-Baureihe genannt wird, bietet Honda bereits seit 1992 an. Angefangen hatte alles mit der Honda CBR 900 RR mit der internen Bezeichnung SC 28. Darauf folgten weitere Modelle der Fireblade Baureihe mit den Kürzeln SC 33, SC 44, SC 50,SC 57 und SC 59. Alle Fireblade Modelle haben eines gemeinsam: Gewichtsoptimierung in vielen Teilen und Rennsport-Gene unter der Verkleidung.

2008 präsentierte Honda dann die komplett neu entwickelte CBR 1000 RR (Typ: SC 59). Bereits mit 178 PS ab Werk, war diese Fireblade nicht mehr weit weg von dem in Sinsheim zu sehenden IDM-Renner. Die Maschine mit dem kurzhubig ausgelegten Motor war nun stärker in Richtung Rennstreckentauglichkeit ausgelegt.

 

(Quelle: Technikmuseum Sinsheim)

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