Motorräder fotografieren – Bikes on Location, im Studio und in Bewegung

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Das Thema des hier vorgestellten Buchs ist mir als Webseitenbetreiber fast schon eine Herzensangelegenheit. „Motorräder fotografieren“ von Julian Eichhoff erschien erst im Oktober und ist meines Erachtens ein längst überfälliges Buch, denn Motorrad-Fotografie wird zu oft vernachlässigt und die eigene Maschine nur halbherzig abgelichtet.

Das eigene Motorrad wird gehegt und gepflegt, getunt oder aufwendig restauriert. Jeder Motorradfahrer ist berechtigterweise stolz auf seine Maschine(n) und möchte sie daher im besten Licht erscheinen lassen. Doch meistens gelingen einem selbst nur unscharfe Schnappschüsse, „garniert“ mit Mülltonnen oder Laternen im Hintergrund.

Motorräder fotografieren
Blick ins Buch: Motorräder fotografieren von Julian Eichhoff (Foto: Jens Schultze)

Das Gute ist, ein Motorrad ansprechend zu fotografieren und effektvoll zu inszenieren, ist keine unlösbare Aufgabe. Julian Eichhoff nimmt den Leser mit auf die Reise der Motorradfotografie und vermittelt die Grundlagen von Belichtung und Komposition. Um gelungene Motorradfotos zu schießen, muss sich der interessierte Biker nicht sofort eine teure Spiegelreflexkamera zulegen. Denn auch moderne Smartphones und Kompaktkameras sind heute sehr leistungsfähig hinsichtlich Bildqualität und Schärfe und kosten nicht mehr die Welt.

Motorradfotografie
Die „blaue Stunde“ ist ideal für ein gelungenes Motorradfoto (Foto: Julian Eichhoff)

In 10 Kapiteln vermittelt Julian Eichhoff leicht verständlich das Thema „Motorräder fotografieren“. Der Autor verzichtet ganz bewusst auf sonst übliches „Fachchinesisch“. Los geht es mit der Ausrüstung. Wer sich schon länger mit dem Gedanke herumschlägt eine Digitalkamera zu kaufen, erhält hier jede Menge wertvoller Tipps. Weiter geht es mit der richtigen Belichtung, gefolgt von der Auswahl einer geeigneten Location und der richtigen Bildgestaltung.

„Motorräder fotografieren“ behandelt sowohl Outdoor- als auch Studioaufnahmen sowie das Fotografieren von Motorrädern in Bewegung, behandelt die Planung eines Shootings und gibt nachvollziehbare und leicht umsetzbare Hinweise für Selfies und die Beherrschung der eigenen Fotosammlung.

Motorräder fotografieren
Blick ins Buch: Motorräder fotografieren von Julian Eichhoff (Foto: Jens Schultze)

Ein eigener Abschnitt widmet sich der minimalistischen Fotografie mit Smartphone. Auch hiermit können eindrucksvolle Aufnahmen gemacht werden.

Obwohl ich inzwischen mehrere Jahre Erfahrung in der Motorradfotografie sammeln konnte, ist für mich das Ende der Fahnenstange des fotografisch Machbaren noch nicht erreicht. Gerade Innenaufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen stellen mich immer wieder vor Herausforderungen. „Motorräder fotografieren“ ist daher meine aktuelle Wochenendlektüre und ich freue mich schon auf die nächsten Shots.

  • Autoren: Julian Eichhoff
  • Seiten: 268
  • Ausgabe: gebundene Hardcover-Version
  • Erscheinungsdatum: Oktober 2017
  • Verlag: dpunkt.verlag
  • Zielgruppe: Hobby-Fotografen, die ihr Wissen im Bereich Motorrad-Fotografie ausbauen wollen; Motorradfahrer, die nicht unbedingt das fotografische Vorwissen haben, aber ihre Schätzchen endlich ins rechte Licht rücken wollen und so unvergessliche fotografische Erinnerungen schaffen möchten.
  • Preis: 32,90 Euro
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