Honda Ace110 – Diesseits von Afrika

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Honda, bekannt als Global Player, unterhält in rund 20 Ländern Produktionsstätten für Zweiräder. So werden auch bei Honda Manufacturing Ltd. in Nigeria Hondas für den afrikanischen Markt montiert. Die Honda-Tochter kündigte nun die neue Honda Ace 110 an, ein leichtes Motorrad, das besonders Berufspendler auf dem schwarzen Kontinent ansprechen soll.

Honda Ace 110
Für Pendler gedacht: Honda Ace 110 (©Foto: Honda)

Die Honda Ace 110 ist die kleinere Ausgabe der größeren Ace 125, die schon heute bei diesem Klientel sehr beliebt ist. Honda will von dem 600 US-Dollar günstigen Kleinmotorrad rund 80.000 Einheiten im ersten Jahr und 110.000 Einheiten im Folgejahr verkaufen.

Die Ace 110 ist mit dem gleichen Motor wie die CG 110 ausgestattet, einem 110 ccm Hubraum kleinen Einzylindermotor, der mit bewährter Haltbarkeit und Geiz an der Tankstelle punkten soll. Und in diesem Hubraumsegment verfügt Honda über jahrzehntelange Erfahrung, wie beispielsweise mit dem Besteller Honda Super Cub.

Dass die Ace 110 keinen Design-Preis verdient ist kein Manko. Im Vordergrund stehen ganz klar andere Tugenden dieses Motorrades. Gegenüber der CG 110 wächst unter anderem der Kraftstofftank des Ace 110 um 45 Prozent, was die Maschine auch für längere Fahrstrecke attraktiv macht. Und für schlechte Pisten bekommt die Ace 110 eine bequemere Sitzbank und eine solide Vorder- und Hinterradaufhängung.

Honda CG 110
Honda CG 110 (©Foto: Honda)

Nigeria ist der größte Absatzmarkt für Honda in Afrika. Der nigerianische Motorradmarkt belief sich in 2015 auf rund 1 Million Einheiten, sank jedoch in diesem Jahr auf etwa 500.000 Einheiten. Honda glaubt, dass sich die nigerianische Wirtschaft aufgrund der verbesserten Fremdwährungsliquidität im Jahr 2018 erholen wird.

Honda Ace 110
Die Ace 110 ist eine robuste Konstruktion (©Foto: Honda)

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