14770 Brandenburg – Industriemuseum Brandenburg

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Das Industriemuseum beherbergt den letzten Siemens-Martin-Ofen in Westeuropa. Der Ofen und alle Anlagen zum Chargieren, Schmelzen und Vergießen steht unter Denkmalschutz und kann im Rahmen von Führungen, mit dem Audioguide oder individuell entdeckt werden. Im Zentrum der Dauerausstellung steht der DDR-Großbetrieb „VEB Stahl- und Walzwerk Brandenburg“ im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umfeld.

Was gibt’s zu sehen?

Seit 2002 präsentiert das Industriemuseum eine Ausstellung zur Brandenburger Firma Brennabor. Das 1871 gegründete Unternehmen stellte Kinderwagen, Fahrräder. Leichtmotorräder und Kraftfahrzeuge her. Anfang der 1920er-Jahre war Brennabor der größte deutsche Kraftfahrzeughersteller. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Werk enteignet und demontiert. Die Ausstellung des Industriemuseums zeigt Beispiele aus der gesamten Produktpalette der Brennabor-Werke. Dank der ehrenamtlichen Arbeit der Interessengemeinschaft Brennabor gelingt es immer wieder, die Ausstellung zu aktualisieren und besondere Exponate aus privaten Sammlungen zu zeigen.

Im einzelnen sind zu Zeit zu sehen:

  • Kinderwagen, verschiedene Modelle 1896 – 1945
  • Fahrräder, verschiede Modelle 1886 – 1938
  • Leichtmotorräder, verschiedene Modelle 1932 – 1940
  • Brennaborette Lieferdreirad, Bj. ca. 1908-1911
  • Brennabor-Limousine Typ P, Bj. 1920
  • Brennabor-Schnelllieferwagen, Bj. 1928
  • Brennabor-PKW Typ „Juwel 6“, Bj. 1930 (unrestauriert)

Hinzu kommen zahlreiche Kleinteile und Objekte aus dem Betriebsalltag.

Die Ausstellungsfläche beträgt ungefähr 200 Quadratmeter, das Museum wird jährlich von rund 15.000 Besuchern besichtigt, eine gesonderte Zählung für die Brennabor-Ausstellung gibt es nicht. Der Eintritt beträgt 5 € p.P. (erm. 3€). Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Signatur.

Adresse:

August-Sonntag-Straße 5
14770 Brandenburg an der Havel
Tel.: 03381 304646

Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag und an Feiertagen:  10:00 bis 17:00 Uhr
November – Februar: bis 16 Uhr geöffnet

weitere Informationen: http://www.industriemuseum-brandenburg.de/050_hof4.htm

 

(Text: Museum)

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