02733 Cunewalde: Oldtimermuseum Cunewalde

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Was gibt es zu sehen?

Mitten im Lausitzer Bergland befindet sich südlich von Bautzen der staatlich anerkannte Erholungsort Cunewalde. Im dort ansässigen Oldtimermuseum erwartet interessierte Besucher eine liebevoll in Szene gesetzte Auswahl historischer Fahrzeugen und technischer Geräte aus der Zeit von 1910 bis 1980. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Zwei- und Vierrädern, die früher in jener Region das Straßenbild bestimmten. Das Oldtimermuseum Cunewalde hat dabei einige typische Situationen aus der damaligen Zeit wie eine Tankstelle mit Werkstatt, eine Feuerwehrecke, die Rennsportszene und den sogenannten Scheunenfund nachgestellt.

In der großen Scheune des restaurierten Dreiseitenhofes präsentiert das Museum auf drei Etagen etwa 70 Fahrzeuge aus den Bereichen Güterverkehr, Sportwagen, Sonder-Kfz sowie Kraftrad- und Fahrradbau. Aber die historischen Exponate stehen nicht nur herum. Zu besonderen Anlässen versetzen die Mitglieder des Oberlausitzer Kfz-Veteranen Club e.V., die das Oldtimermuseum in Eigenregie betreiben, einige der betagten Ausstellungstücke wieder in Aktion. Alle Ausstellungsstücke sind Leihgaben der Vereinsmitglieder. Die Einrichtung und Betreuung des Museums erfolgen ehrenamtlich durch die Mitglieder des Vereins.

Adresse, Anfahrt und Öffnungszeiten

Das Museum befindet sich im Zentrum von Cunewalde im Haus des Gastes „Blaue Kugel & Dreiseitenhof“ und öffnet von April bis Oktober am Wochenende in der Zeit von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Auf Anfrage in der Tourist-Information, 30 Meter vom Museum entfernt, lassen sich auch werktags Besuche organisieren.

Und so finden Besucher das Museum:

Adresse:

Czornebohstr.2.
02733 Cunewalde

Öffnungszeiten:

von Mai bis Oktober
Samstag und Sonntag: 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Anfahrt:

  • … aus Richtung Dresden auf der A4 Ausfahrt Bautzen-West auf die B96 in Richtung Oppach bis Weigsdorf-Köblitz, dann links nach Cunewalde
  • …aus Richtung Görlitz B6 und Zittau B178 nach Löbau in Richtung Bautzen ist Cunewalde ausgeschildert

Der Verein – Oberlausitzer Kfz-Veteranen Club e.V.

Der heutige Verein geht auf die Gruppe „Kraftfahrzeug – Veteranensport“ im MC Löbau (ADMV der DDR) zurück, die 1967 gegründet wurde. Mitmachen konnte damals jeder, der ein Fahrzeug mit Baujahr vor 1930 besaß.

Die Gruppe organisierte regelmäßig Oldtimerausstellungen und Veteranen-Rallyes und mischte dabei erfolgreich auf den vordersten Plätzen mit. So wurden Wolfgang Krumpholt und Bodo von Witzleben auf einem französischen Sportwagen (Amilcar Bj.1923) mehrfach DDR-Beste.

1989/1990 kam das Vereinsleben zum Erliegen, wurde aber bereits 1993 von den einstigen Mitgliedern und neu gewonnenen Interessenten wiederbelebt. Die Oldtimerszene organisierte sich im Nachfolgeverein „Oberlausitzer Kfz.-Veteranen Club“, der im Dezember des gleichen jahres gründet wurde. Der Neustart war alles andere als leicht, denn die Vereinsarbeit und Ausstellungen mussten der Öffentlichkeit erst wieder bekannt gemacht werden.

Mittlerweile hat der Club 22 Mitglieder und viele Sympathisanten. Seit der Eröffnung Fahrzeugmuseums im Jahr 2000 gibt es in jedem Frühjahr das traditionelle „Motoren-Anlassen“ mit zahlreichen Gästen und viel betagter Technik. Zum Saisonende im Herbst heißt es dann bei einer ähnlichen Veranstaltung „Motoren-Aus“ im Dreiseitenhof. Mehrmals im Jahr organisiert der Oldtimer-Ausfahrten durch die Oberlausitz.

 

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