Kawasaki GPZ Modellreihe

GPZ 900 R

Ab 1981 brachte Motorradhersteller Kawasaki unter der Bezeichnung GPZ sportlich getrimmte Motorräder in verschiedenen Hubraum- und Leistungsklassen auf den Markt. Die Kawasaki GPZ Modellreihe reichte von kleinen Viertakt-Twins bis hin zu sportlichen Vierzylindern mit luft- und wassergekühlten Aggregaten.

Das untere Ende besiegelten die Kawasaki GPZ 250 (1983-1987) und GPZ 305 (1983-1991) mit Cockpitverkleidung und eher schwachbrüstigen, aber dafür sparsamen Zweiventil-Motoren. In der Mittelklasse hielt Ende der 1980er Jahre die flüssigkeitsgekühlte Kawasaki GPZ 500 S (1987-2003) mit echten Alltagsqualitäten Einzug, die nach sieben Jahren Bauzeit eine gründliche Überarbeitung bekam.

Mit 550 ccm Hubraum war die Kawasaki GPZ 550 (1981-1985) mit luftgekühltem Reihen-Vierzylinder 1981 ein Vorreiter der sportlichen Motorrad-Mittelklasse und bekam ein Jahr nach Markteinführung ein komplettes Refresh spendiert. Parallel zu 550er brachte Kawasaki auch die 80 PS starke GPZ 750 (1981-1985), die 1984/85 durch die neu entwickelte Kawasaki GPZ 750 R (bis 1986 gebaut) abgelöst wurde.

Grund für die Kiellegung der 92 PS starken Dreiviertelliter-Version des weltweiten Erfolgsmodells GPZ 900R (1982-1997) war die Tatsache, dass seinerzeit auf dem japanischen Heimatmarkt nur Motorräder bis maximal 750 ccm erlaubt waren.

Die Oberklasse beanspruchen die Kawasaki GPZ 1100 (1981-1985) und die Nachfolgemodelle der 900er, die GPZ 1000 RX (1985-1988) für sich.

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