W650 Cafe-Pur von Zweirad-Dötsch

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Zweirad Dötsch verkauft bereits seit 25 Jahren erfolgreich Kawasaki-Motorräder im thüringischen Hildburghausen und baut diese mit großer Leidenschaft und Kreativität um. Vor zwei Jahren ging das Geschäft mit dem Tod von ‚W-Guru‘ Bruno Dötsch auf die Familie über. Seitdem kümmern sich Gabriela und die beiden Söhne Carlo und Bastian um den Zweiradshop und widmen sich weiterhin den beliebten W650 und W800 Umbauten.

Die hier vorgestellte Kawasaki W650 Cafe-Pur geht noch auf Bruno Dötschs Initiative zurück. Gerade noch so schaffte er es 2013 seine neueste Kreation zur Custombike nach Bad Salzuflen zu bringen, wo sie ein echter Hingucker gewesen ist. Der Name ‚Cafe-Pur‘ kommt nicht von ungefähr. Die W650 wurde von Zweirad-Dötsch auf eine pure und reduzierte Optik getrimmt und ist ein absolutes Meisterwerk der W650 Umbauszene. Wo einst farbig lackierte Teile domestiziert waren, erfreut sich das Auge heute an ‚Rohmetall‘. Die Originallackschicht wurde entfernt, mühevoll angeschliffen und für das finale Finish mit einer schützenden Schicht Klarlack überzogen.

Rahmen, Schwinge, Motor und Radnaben bekamen eine Sandstrahl-Dusche verpasst und präsentieren sich passend mit „puren“ Oberflächen im metallgrauen Look. In perfekter Harmonie gesellen sich die knappen Aluminium-Kotflügel zu dem eindrucksvollen W650 Cafe-Pur Ensemble dazu. Ein kleiner Chromscheinwerfer an der unteren Gabelbrücke, einstellbare Telefix-Stummellenker und Ochsenaugen-Blinker runden die Kawasaki W650 Cafe-Pur an der Frontpartie ab. Das hintere Schutzblech krönt ein klassisches Rücklicht. Bei der Instrumentierung entschied sich Dötsch für eine spartanische Motogadget-Unit, die gekonnt in die obere Gabelbrücke eingepasst wurde. Weniger geht nicht.

W650 Cafe-Pur
„Rohmetall“ als optisches Highlight der W650 Cafe-Pur (Quelle: Huber-Verlag )

Das Sahnehäubchen bilden die handgefertigte Sitzbank und Kniepads der Kawasaki in einem zweifarbigen Braunton. Die Sitzfläche des Fahrers ziert edles Straußenleder, das nicht nur exzellent aussieht sondern auch einen sehr guten Halt auf der Maschine mit sich bringt.

Obligatorisch wird das Rahmendreieck bei so einem Custom Bike freigelegt und sorgen so für den perfekten Cafe Racer Look. Die schwere Batterie und die klobigen Luftfiltereinsätze flogen auf den Müll. Dafür atmet der Königswellenmotor jetzt durch offene K&N-Luftfilter ein, die mit der kleineren Edelstahl-Auspuffanlage ein akustisches Feuerwerk entfachen, wenn der Gasgriff aufgezogen wird.

Die W650 Cafe-Pur von Zweirad-Dötsch macht ihrem Namen alle Ehren. Mit einem klaren wie klassischen Design präsentiert sie sich als leichtgewichtige Schönheit – unaufdringlich, zeitlos und mit viel Schmackes ‚unter der Haube‘.

Die Kawasaki W650 Cafe-Pur ist nur eines von vielen Custom Projekten des thüringischen Kawasaki-Händlers. Weitere Builds von Zweirad-Dötsch werden wir hier auf Nippon-Classic.de vorstellen.

 

(Fotos: Huber-Verlag)

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