Ultra-cleaner Yamaha SR 500 Café Racer von Auto Fabrica

0

Sharing is caring!

In unmittelbarer Nähe zum Londoner Southend Airport haben sich die beiden Brüder Gaz und Bujar Muharremi mit ihrer kleinen, aber feinen Custom-Schmiede „Auto Fabrica“ niedergelassen und knöpfen sich seit zwei Jahren Motorrad-Oldtimer von Kawasaki und Yamaha vor, um diese zu einzigartigen Café Racern oder Scrambler zu veredeln.

Die beiden Vollblut-Designer stehen nicht nur für ausgesprochene Kreativität, sondern auch für ein Höchstmaß an technischen Fertigkeiten und einer Qualität, die sich mehr als sehen lassen kann. Herauskommen faszinierende Café Racer mit einer ultra cleanen Design-Sprache und Perfektion, die bis ins kleinste Detail reicht. Schlicht und umwerfend schön sind ihre Maschinen.

Die jüngsten Projekte von „Auto Fabrica“ waren Umbauten auf Basis der Yamaha SR 500 und der wieder aufgelegten SR 400, jenes legendären Einzylinder-Dampfhammers, der nach einer Start-Zeremonie verlangte und mit seinem dumpfen Viertakt-Sound Fans über Jahrzehnte in seinen Bann zog. Die schnörkellose und schlichte Design-Linie von „Auto Fabrica“ setzt sich auch in der Namensgebung der neuen Schöpfungen fort. Keine „lauten“ Bezeichnungen á la „Big Bad Wolf“ oder „Infrared“. Nein, der edle SR 500 Café Racer heißt schlicht und einfach „Typ 2“ und der kompromisslose Scrambler aus dem Yard Built Programm „Typ 7“.

 

Bevor das kreative Duo den Yamahas ihre eigene Handschrift verpasst, zerlegen die Brüder die oftmals mitgenommen Youngtimer und restaurieren die Basis von Grund auf. Denn es macht wenig Sinn die alten Maschinen zu pimpen, wenn die Substanz nicht den eigenen hohen Ansprüchen an Zuverlässigkeit genügt. Der blanke Rahmen erhält eine neue, deutlich verkürzte Heckpartie, Streben für die Sitzbank sowie Halterungen für das winzige Schutzblech. Danach geht es erst in die Lackierkabine.

Dem Motor rücken die Muharremi-Brüder innen wie außen auf die Pelle. Die unsichtbare Kur erstreckt sich in der Regel auf neue Kolben, Ventile und Lager. Äußerlich wird das Einzylinder-Triebwerk mit einem Hochdruckwasserstrahl gereinigt und ihm ein natürliches Metall-Finish verliehen.

Im Zusammenspiel mit den neuen Stoßdämpfern kommt der SR 500 Café Racer dem Asphalt somit ein gutes Stück näher. Dem Look tut es extrem gut. Sportlich, gestreckt – fast wie auf dem Sprung – begibt sich der Cafè Racer „Typ 2“ auf die Piste. Die schwarz-lackierten Aluminiumfelgen mit dem fetten 4.10er Mandrake-Schlappen von Pirelli und dem vorderen Blockprofil-Pneu stehen dem Racer ausgesprochen gut. Der langgezogene Tank und die tief-montierten Stummellenkern verpassen dem „Typ 2“ Piloten eine sportliche Sitzposition auf dem flachen Ledersitz. Um den Look nicht zu trüben, versetzen die Muharremis den Retro-Scheinwerfer weiter nach unten und integrieren das minimalistische LED-Rücklicht in den Sitzbankhöcker. Die Gabelbrücke bildet den höchsten Punkt dieser gelungenen Kreation, deren Farbtöne aus stahlblau, hellbraun und schwarz perfekt miteinander harmonieren.

Agil und geduckt wirkt dagegen die Scrambler-Version „Typ 7“, die sich auf schwarze und erdbraune Farbtöne beschränkt.

Leave A Reply