Kawasaki GT 550 – geschmeidiger Street-Scrambler

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Mit der GT 550 rundete Kawasaki 1983 die Modellpalette im Tourenprogramm nach unten ab. Die zuverlässige Alltags-Maschine verströmte zwar einen biederen Mief, überzeugte aber mit solidem Kardanantrieb und inneren Qualitäten. Und in vielen Fällen verrichtet sie noch heute zuverlässig ihren Dienst.

Die Custom Bike Garage „Motorholik“ aus dem Süden Berlins widmete ihr neustes Projekte just einer solchen Kawasaki GT 550. Der Umbau sollte reduziert sein, Ansätze eines Scramblers tragen, sich aber auch auf der Straße wohlfühlen. Und das alles sollte mit kleinem Geldbeutel realisiert werden. Gesagt, getan.

Wesentliche Änderungen

Mit der GT 550 Street-Scrambler ist ein schlichtes und einfaches Bike entstanden, das sich unfassbar geschmeidig auf der Straße bewegen lässt. Die Jungs von Motorholik optimierten das Fahrwerk der Kawa, änderten etwas die Sitzposition und verpassten der GT 550 einen neuen Lenker mit geringer Kröpfung. Alle Maßnahmen verbesserten die Fahreigenschaften so stark, dass die GT 550 Street-Scrambler es in Puncto „Agilität“ mit jeder aktuellen Supermoto aufnehmen kann.

Am Triebwerk vergriffen sich die Bikebuilder aus Märkisch Buchholz. Warum auch! Bei der GT 550 setzte Kawasaki auf eine modifizierten Motor der sportlichen GPZ 550. Werkseitig bekam der Reihenvierzylinder zwei zahme Nockenwellen und eine auf 50 PS gestutzte Leistung, die für den Street-Scrambler absolut ausreichen.

Um das begrenzte Budget nicht zu strapazieren hielt sich Motorholik auch bei der Optik zurück, legt aber an den richtigen Stellen Hand an. Die recht klobige Tourensitzbank wich einem schlichten Polster, das sich farblich sowohl in den Griffgummis als auch am Lampenring wiederfindet. Ansonsten dominieren ein schlichtes Schwarz bei Fahrwerk, Motor und Auspuff sowie der metallische Tank.

Technische Daten der Kawasaki GT 550 Street-Scrambler:

  • Motor: Luftgekühlter Reihen-Vierzylinder, 554 ccm
  • Leistung: 50 PS
  • Vergaser: Serie
  • Auspuff: Motorholik 4 in 1 Anlage
  • Fahrwerk: Doppelschleifenrahmen mit gekürztem Heck (Eigenbau)
  • Gabel: Serie, progressiv mit Wirthfedern ausgelegt
  • Tank: Motorholik Custom
  • Elektrik: weitestgehend Serie; Single-Instrument Tacho mit Info-LEDs als Cockpit

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