Suzuki Katana - ihrer Zeit voraus

Japan-Classic-Treffen

Bis heute scheiden sich die Geister an der Suzuki Katana, denn ihr Design polarisiert. Im ausgehenden Jahr 1979 war Motorradhersteller Suzuki von schlechter Presse und Absatzflaute geplagt – zu bieder waren die eigenen Modelle in jenen Tagen. Manfred Becker, rühriger Marketingleiter bei Suzuki Deutschland, forderte „mehr gestalterischen Mut für das neue Jahrzehnt“ und beauftragte das Target Design Team mit dem Entwurf  einer neuen Suzuki GS 650 unter dem Projektnamen „ED 1“ („ED“ steht für European Design). Unter Projektleitung von Hans Muth, Hans Georg Kasten und Jan Olof Fellström baute das Target Design Team innerhalb von nur drei Monaten einen ersten Prototyp der Suzuki GS.

Im April 1980 wurde dann der Grundstein für das Projekt „ED 2“ gelegt, im Juli waren die ersten Prototypen der Suzuki Katana GSX 750 und GSX 1100 fertig und ein Jahr später, 1981, gingen die großen Katanas in Serie.

Für die damalige Zeit war die Gestaltung der Suzuki Katana aufsehenerregend. Die spitze Halbverkleidung mit dem kurzen Windschild verschmilzt optisch mit dem Tank zu einer Einheit. Keilförmig erscheint die gesamt Frontpartie. Eins steht fest, die Suzuki Katana polarisiert – nicht nur im Design, sondern auch im täglichen Fahrbetrieb.

Heute ist die Katana ein gesuchter Motorrad-Klassiker und die Preise für gut erhaltene Exemplare ziehen von Jahr zu Jahr an.

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