Honda CB Four

Hondas Entwicklungsgeschichte ist maßgeblich von der Honda CB Four Baureihe mit seinen Vierzylinder-Motoren geprägt. 1968 verhalf die CB 750 Four mit ihrem Reihenvierzylindermotor den japanischen Motorradhersteller in den Olymp des Motorradbaus. Als erstes Modell mit quer eingebautem luftgekühltem OHC-Vierzylinder-Reihenmotor läutet dieses Modell die Big-Bike-Ära ein und gab maßgebliche Impulse für die weitere Entwicklung im Motorradbau. Mit vier Zylindern, obenliegender Nockenwelle und 67 PS Leistung durchbrach die CB 705 Four die „200 kmh/ Schallmauer“ und übertraf selbst Hondas kühnste Erwartungen. Aus der zunächst im Sandguss gefertigten Kleinserie wurde ein Millionen-Verkaufshit.

Zehn Jahre bereichern die Honda CB Four Modelle das Honda Modellprogramm, zuletzt auch in der Chopperversion CB 750 C für den US-Markt. Nach der 750er weitete Honda seine CB Four Baureihe Anfang der 1970er Jahre nach unten aus: 1971 folgte die CB 500 Four, 1972 die CB 350 Four, die wenige Jahre später von einer 400er CB Four abgelöst wurde. Um die Fahrer der liebgewonnen „Vier-in-Vier-Auspuffanlage“ nicht zu enttäuschen, entschied man sich 1977 bei der CB 550 K wieder auf eine Rückbesinnung auf den Ursprung der Honda CB Four Reihe, die aber bereits 1978 von der CB 650 F abgelöst wurde und design-seitig die neue Formensprache des Euroline-Styles verkörperte.

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